Über uns


Der Ort Holnstein liegt östlich von Berching im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz in einer wunderbaren Landschaft  in einem Juratal an dem Flüsschen Laaber.

Seinen Namen hat der Ort von einer Höhle gleich neben der Pfarrkirche unter einem rund 20 Meter hohen Tuffsteinfelsen.

Um das Jahr 1050 wurde auf diesem Felsen  eine Burg errichtet, die später in ein Schloss umgebaut wurde.

Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege schätzt die Höhle für Berchings kulturell älteste Fundstelle. Bereits vor 12000 Jahren in der Altsteinzeit diente sie Menschen als Zufluchtsort.

Bereits zur Keltenzeit (ca. 450 v.Chr. – 15 n.Chr.) war Holnstein und Umgebung bewohnt. Fundstücke aus dieser Zeit sind im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg ausgestellt. Im angrenzenden Wald finden sich noch 38 Grabhügel aus dieser Zeit und 500 Meter südöstlich sind noch heute die Reste einer Keltenschanze zu erkennen.

Burg und Schloss Holnstein haben eine lange und bewegte Geschichte. Häufig wechselten sie die Besitzer und ebenso oft fanden Umbauten statt oder das Gebäude wurde ganz oder teilweise abgerissen. 

1030 wurden erstmals die Ritter von Holnstein erwähnt, deren Amtsbereich weit bis nach Wissing, Schnufenhofen, Groß- und Kleinalfalterbach, Wattenberg und Pollanten reichte.